Sondeln in Hessen

Das Sondeln in Hessen

Sondeln ist eine Freizeitbeschäftigung, die immer mehr Menschen in ihren Bann zieht. Egal ob Jung oder Alt, die Suche nach verborgenen Schätzen fasziniert jeden. Man muß dazu nicht ins Ausland fahren, denn die Schätze liegen hier vor unserer Haustüre. Auch in Hessen kann man mit ein klein wenig Glück und Spürsinn wertvolle Schätze finden.

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Ausrüstung zum Sondeln

Wer erfolgreich sondeln will, benötigt eine gute Ausrüstung. Das wichtigste ist das Metallsuchgerät, auch Metalldetektor oder Metallsonde genannt. Gute Markengeräte (z.B. Teknetics) erhält man bereits für 250 Euro. Diese Metallsonden können bereits vor dem Ausgraben erkennen welche Art von Metall im Boden liegt. Das spart viel Zeit, denn im Laufe der Jahrhunderte sind überall unzählige Eisenteile wie Hufnägel oder Hufeisen verloren gegangen. Diese will man natürlich nicht alle ausgraben.

Zudem benötigt man noch ein gutes Werkzeug um den Fund auszugraben. Hier empfiehlt sich eine kleine Spitzhacke für den Waldboden und einen Klappspaten für den Acker. Die Metalldetektoren sind so empfindlich, dass sie bereits kleinste Münzen anzeigen. Leider sind diese winzigen Objekte dann später nur schwer im Erdaushub zu entdecken, da sie Erdfarbe angenommen haben oder sich in einem Erdklumpen verstecken. Aus diesem Grund setzen die Profischatzsucher sogenannte Pinpointer (dt. Punktorter) ein. Pinpointer sind kleine Handmetallsuchgeräte mit denen man direkt im Erdaushub herumrüsselt und daher das Fundobjekt sehr schnell aufspüren kann.

Wo findet man in Hessen Schätze?

Schätze kann man theoretisch überall finden. Eine gute Anregung enthält das Buch Metallsonde – Auf der Suche nach wertvollen Schätzen. In dem Buch werden dem angehenden Schatzsucher mehr als 30 Tipps für gute Fundstellen gegeben.

Gesetzeslage in Hessen

Das Landesdenkmalamt Hessen vergibt für die gezielte Suche nach archäologischen Artefakten und Münzen spezielle Sondelgenehmigungen. In Hessen gibt es neben der standardmäßigen Genehmigunge für die Suche nach kulturhistorischen Dingen auf Ackerflächen auch eine erweiterte Genehmigung, die Waldgebiete umfasst. Waldsuchgenehmigungen werden nachweislich auch an Personen erteilt, die einen Erstantrag stellen.

Gelegentlich schlägt das Amt vor, dass ein neuer Antragsteller das erste Jahr mit Scherbenlesen (ohne Metallsonde) verbringt. Aber auch dieses ist verhandelbar.

Kostenlose Genehmigungen oder Informationen erhält man hier:

Landesamt für Denkmalpflege Hessen
Schloss Biebrich
65203 Wiesbaden
Tel.: 0611 6906 0
E-Mail: poststelle@lfd-hessen.de

Kontakt zu Sondengängern in Deutschland

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